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Das Wohnhaus von Gerhart Pohl heute, Foto: Verein Fluchtburg e.V. 

Gerhart Pohl`s "Fluchtburg" und ihre Gäste

Erinnerung an Menschen ihre Geschichte - Teil 4
am 27. Oktober 2018 in Krummhübel/Karpacz

 
Als der Schriftsteller Gerhart Pohl 1933 das kleine Haus in Wolfshau/Wilcza Poręba, heute ein Teil der polnischen Gemeinde Karpacz, kaufte, wurde es durch viele Jahre seine Werkstatt. Hier entstanden eine Reihe Erzählungen und auch die Romane „Die Brüder Wagemann;“ und „Der verrückte Ferdinand“, sowie auch die „Blockflöte“. Pohl war 1935 mit einem „Schreibverbot“ durch die NS-Zensur belegt worden, das erst später und unter besonderen Bedingungen wieder aufgehoben wurde.
Zu den Gästen der „Fluchtburg“ zählten unter anderem Angehörige der Widerstandsgruppe "Kreisauer Kreis" um Graf Helmuth James von Moltke wie Theodor Haubach und Carlo Mierendorff, der Maler, Grafiker und Schriftsteller Johannes Wüsten, die Schriftsteller Jochen Klepper und Albert Daudistel, der Germanist Werner Milch, der Volkskundler Will-Erich Peukert und der Verleger Rudolf Pechel.
 
Der im Mai 2015 in Karpacz von Europäern gegründete Verein „Fluchtburg e.V.“ will durch Publikationen und Veranstaltungen in Deutschland und Polen an die Menschen erinnern, die bei Gerhart Pohl ein zeitweiliges Zuhause fanden. 
Die Reihe "Gerhart Pohl`s "Fluchtburg" und ihre Gäste" wird gemeinsam vom Verein Fluchtburg e.V. und der Kulturreferentin für Schlesien veranstaltet und aus Mitteln der BKM gefördert.

 Programmflyer der Tagung am 27. Oktober 2018 als pdf

Information und Anmeldung:
Verein Fluchtburg e.V.
Herrn Michael Schuster

 fluchtburg(at)gmx.de , Tel. +493471-314331