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Antje Starost, Helmuth Caspar von Moltke und Hans Helmut Grotjahn bei der Premiere in Berlin.  

Kino im Schönhof:  Geschichte eine Liebe - Freya  

Ein Film von Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn

Donnerstag, 2. November, 19.00 Uhr

Freya Deichmanns Leben ändert sich von Grund auf, als sie mit 18 Jahren Helmuth James von Moltke kennenlernt. "Ich sah ihn und mein Herz stand still." Er ist die Liebe ihres Lebens, die im Sommer 1929 beginnt und sich im Alltag des Dritten Reiches bewähren muss. Dramatischer Höhepunkt ist die Zeit der Inhaftierung von Helmuth. Es ist eine Zeit zwischen Hoffnung und Abschied. Jeder Tag kann der letzte sein. Ihr großes Glück: fast täglich schreiben sie sich Briefe, geschmuggelt durch den Gefängnispfarrer Harald Poelchau. Eine Liebe im Widerstand, die auch mit der Hinrichtung des geliebten Menschen nicht endet.
Nina Hoss und Ulrich Matthes leihen dem Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth ihre Stimmen. Diese sehr persönlichen Briefe sind einmalige Zeugnisse der Zeitgeschichte, die noch intensiver wirken, wenn man die 90jährige Freya vital und ausdrucksstark, mit ihrem rheinischen Humor und ihrer Lebenszugewandtheit im Film erlebt. Eine Geschichte, die das Leben geschrieben hat. (von der Website des Films  http://www.starostfilm.de/freya.htm )

Die Filmemacher Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn führen am 2. November in Görlitz in ihren Film ein. Sie hatten 2001 die Chance, drei Tage mit Freya von Moltke in ihrer Wahlheimat Vermont in den USA zu verbringen und ihre Gespräche aufzuzeichnen. Diese Begegnung hat sie nicht mehr losgelassen, bis es schließlich möglich wurde, einen Film daraus zu machen, der im Frühjahr 2017 Premiere feierte.

Der Dokumentarfilm ist ein Kunstwerk.
Ein toller Film, eine imponierende Frau, ein beeindruckendes Leben, eine wunderschöne Liebe.
Verena Schmöller,  kino-zeit.de

Eine Veranstaltung der Kulturreferentin für Schlesien  
Eintritt:  6 €, ermäßigt 3,50 €
Ort: Schlesisches Museum, Eingang Fischmarkt 5