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Modell der Iser-Brücke. Foto: Verein Schlesische Gebirgsbahn e.V.  

Samstag, 21.04.2018

Mit der Zackenbahn durch Rübezahls Reich

Tagesfahrt per Bus und Bahn nach Hirschberg/Jelenia Góra
Die Fahrt führt zunächst per Bus von Görlitz nach Hirschberg/Jelenia Góra. Dort werden wir im Riesengebirgsmuseum/Muzeum Karkonoskie die Sonderausstellung zum Bau der Bobertalbahn, der 1909 fertig gestellten Bahnstrecke zwischen Hirschberg nach Löwenberg besuchen sowie die ständige Ausstellung kennenlernen. Nach einem Stadtspaziergang und dem Mittagessen steigen wir um auf die Bahn. Entlang der historischen Strecke der Zackenbahn fahren wir bis nach Kořenov/Tschechische Republik. Dort besuchen wir ein kleines Technik-Museum zur Geschichte der Zackenbahn. Von dort führt die Fahrt per Bus über Liberec zurück nach Görlitz.

Zur Geschichte der Zackenbahn:

Die knapp 49 Kilometer lange Zackenbahn wurde zwischen 1891 und 1902 gebaut. Die Strecke steigt ab Petersdorf/Piechowice (ca. 400 m über NN) steil an, erreicht mit dem Bahnhof Jacobsthal/Jakuszyce den höchsten Punkt (ca. 886 m über NN) und endet in Kořenov auf ca. 700 m über NN. Damit war die Zackenbahn die am höchsten gelegene Eisenbahnstrecke Preußens, auf der sich auch der höchste Signalmast Deutschlands befand. Markante Teilstrecken sind der schmale Moltke-Einschnitt bei Niederschreiberhau oder die Iser-Brücke.Die schwierige Topografie der Strecke mit der enormen Steigung von 40‰ (1:25) war für die Entwicklung des Güterverkehrs hinderlich. So wurde die Strecke zwischen 1911 und 1923 als eine der ersten in Deutschland elektrifiziert. Ab 1927 kamen elektrische Triebwagen der DR-Baureihe ET 89 mit dem Spitznamen „Rübezahl“ zum Einsatz.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Achtung Zug! 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien“ und der Sonderpräsentation eines Modells der Zackenbahn ab 5. Mai 2018 im Schlesischen Museum.

- Ein Angebot der Kulturreferentin und Görlitz-Tourist
-Anmeldung/Information: +49 3581 764747,  m.buchwald(at)goerlitz-tourist.de