Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

v.l.: Museumsdirektor Dr. Markus Bauer, Direktor des Nationalparks Riesengebirge Andrzej Raj und Mitarbeiterin Justyna Wierzchucka bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages, Foto: Nationalpark Riesengebirge  

 

Nationalpark Riesengebirge und Schlesisches Museum zu Görlitz starten gemeinsames Projekt 

In der vergangenen Woche unterzeichneten der Direktor des Nationalparks Riesengebirge, Andrzej Raj, und der Direktor des Schlesischen Museums zu Görlitz, Dr. Markus Bauer, in Hermsdorf/Sobieszów einen Partnerschaftsvertrag, um ein gemeinsames Projekt im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen zu realisieren. Das Projekt unter dem Titel „Schlesien – gemeinsames Natur- und Kulturerbe“ wird mit insgesamt 2,3 Millionen Euro gefördert und hat eine Laufzeit von 22 Monaten. Die Rolle des Leadpartners nimmt der Nationalpark Riesengebirge (Karkonoski Park Narodowy) ein, eine dem Umweltministerium in Warschau unterstehende Institution mit Sitz in Hirschberg/Jelenia Góra.

Mit dem Partnerschaftsvertrag beginnt die Arbeit für mehrere Vorhaben: So erarbeitet das Schlesische Museum eine Sonderausstellung „Kunst im Riesengebirge“ und eine Präsentation zur Geschichte Schlesiens nach 1945 als Ergänzung seiner ständigen Ausstellung. Auf der polnischen Seite entsteht ein Informations- und Dokumentationszentrum zur Natur und Kulturgeschichte des Riesengebirges am künftigen Verwaltungssitz des Nationalparks, dem ehemaligen Schaffgotsch´schen Amtsschloss in Hermsdorf/Sobieszów. Die Partner wollen sich bei ihren jeweiligen Vorhaben beraten und wechselseitig logistische Unterstützung bieten sowie eine Vielzahl von Veranstaltungen (Tagungen, Workshops, Vorträge, Exkursionen und Schülerprojekte) gemeinsam planen und durchführen.

Das Projekt „Schlesien – gemeinsames Natur- und Kulturerbe“ wird realisiert im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020.

Informationen zum Projekt