Porzellanland Schlesien

Teil 1 der Ausstellung, Sammlung Schmidt-Stein: 9.7.2022–26.2.2023
Teil 2 der Ausstellung, Sammlung Schmitz-Brodam: 10.9.2022–26.2.2023
Führungen können individuell gebucht werden.

Ferienangebot „Scherben bringen Glück“
Mi und Fr, jeweils 10 und 14 Uhr, Eintritt 2 € pro Person.
Eine Entdeckungstour für Kinder und ihre Begleitung durch die Sonderausstellung.
Weitere Informationen: museumsbildung@schlesisches-museum.de, Tel.: 03581-87910

Das Schlesische Museum zu Görlitz besitzt dank reicher Schenkungen die weltweit wahrscheinlich größte Sammlung an schlesischem Porzellan. Passionierte und lebenslange Sammler übergaben dem Museum in fast 200 Kartons etwa 15.000 Stück Porzellan: Tassen, Teller, Schüsseln, Vasen und vieles mehr. Die Ausstellung zeigt die schönsten und außergewöhnlichsten Stücke aus dem „Porzellanland Schlesien“.

In den Jahren 2021/22 bekam das Schlesische Museum zu Görlitz gleich zwei sehr umfangreiche Porzellansammlungen: Die breit gefächerte Sammlung von Gerhard und Margret Schmidt-Stein mit Produkten einer Vielzahl von schlesischen Produzenten und die auf Erzeugnisse der Firma Carl Tielsch spezialisierte Kollektion von Adelheid Schmitz-Brodam.

Die größten schlesichen Porzellanfabriken waren gleichzeitig die größten Porzellanfabriken Deutschlands und produzierten jährlich mehrere Millionen Geschirre. Schlesische Hersteller eroberten mit ihren Produkten die ganze Welt. Zu den bedeutendsten schlesischen Fabriken zählen unter anderem Krister, Tielsch, Ohme, Schlegelmilch oder Königszelt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion fortgeführt – bis heute gibt es drei Porzellanfabriken in Polen, die sich auf die Tradition ihrer deutschen Vorgängerfirmen berufen.