Bei der dreistündigen grenzüberschreitenden Radtour entdecken die Radlerinnen und Radler zum Teil vergessene, versteckte und auch schnell zu übersehene Zeichen, Orte und Symbole aus vergangenen Zeiten, die Interessantes über die bewegte Geschichte der Neißestadt erzählen. Gestoppt wird an überraschenden Stellen, gezeigt werden alte Stadtpläne und Ansichten von vergessenen Orten. Geschichte kehrt an ihre Schauplätze zurück, macht sie anschaulich, lebendig und lesbar. Die Route der Fahrradtour verbindet die Orte miteinander, um das Raum-Zeit-Erlebnis mit dem Fahrrad erfahrbar zu machen.
Reiseleitung: Der gebürtige Münsterländer Michael Winter lebt seit 2004 mit seiner Familie in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec. Der Diplom-Geograph organisiert Wander-, Rad- und Studienreisen in der Dreiländerregion. Ehrenamtlich ist er tätig für den ADFC Görlitz und entwickelt und begleitet thematische Radtouren in der deutsch-polnischen Grenzregion. Als Touristiker entwickelte er den deutsch-niederländischen Wanderweg Handelsweg, den deutsch-dänischen Radweg Berlin-Kopenhagen und den Fontanerundwanderweg im Ruppiner Land.
Eckdaten:
- Termin: Samstag, 13.06.2026, 10 bis 13 Uhr
- Start um 10 Uhr am Schlesischen Museum Görlitz (Treffpunkt Brüderstraße Ecke Untermarkt), Ende um 13 Uhr an der Altstadtbrücke.
- Fahrstrecke: etwa 15 km.
- Teilnehmerbeitrag: 3 Euro (Tickets an der Museumskasse im Schönhof erhältlich).
- Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen.
- Mitzunehmen: Personalausweis, kleine Decke, Proviant und Getränke für Picknick-Pause.
- Die Teilnehmer bringen eigenes Fahrrad (und Fahrradhelm) mit. Jeder ist für die Fahrtüchtigkeit seines Rades verantwortlich.
- Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die Radtour ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Zeichen der Zeit. Deutsche Inschriften in Schlesien“, die bis zum 13. September im Schlesischen Museum präsentiert wird.










