Petra Peters Erb, Schweiz:
„Hermann Radzyk war Kunstmaler und signierte mit Hermann Radzig-Radzyk. Ich, die Enkelin, erforschte sein Leben und Werk. Seine schlesischen Wurzeln zogen ihn ins Riesengebirge und ins Eulengebirge. Zum Beispiel malte er im Jahre 1923 das Tal der sieben Häuser, wo sich die Künstlerkolonie Schreiberhau befand. Sein Bild vom Kirchberg mit dem Reifträger war 1923 an der Grossen Berliner Kunstausstellung und 2021/22 an der Ausstellung Inspiration Riesengebirge in Görlitz. Ausserdem bereiste Hermann Radzyk Litauen, Italien, Dalmatien und Deutschland; mit Bildern fing er seine Eindrücke von den Landschaften und Städten ein. Er malte impressionistisch bis expressionistisch, mit dem Licht spielend, die damalige Realität stilisierend. Ich folgte seinen Reisen und fand manchen Ort, wo er seine Staffelei aufgestellt hatte. Ich habe meinen Grossvater leider nicht mehr gekannt. Er wurde im Jahre 1879, in der Kaiserzeit, geboren und starb 1945, gleich nach dem 2. Weltkrieg. Indem ich seinen Spuren folgte, ist er für mich lebendig geworden. Darüber erzählt mein Album. Es ist im Herbst 2025 erschienen, herausgegeben vom Heimatverein Kleinmachnow. Folgen Sie mit mir Hermann Radzig-Radzyk ins Riesengbirge, ins Eulengebirge und an weitere Orte in Europa.“
Eingang: Fischmarkt 5 (Rückseite Museum)
Ticket: 3 Euro








