
Das
Rathaus von Frankenstein. Ölbild von Karl Gorke, um 1935
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Frankenstein (Zabkowice Slaskie) liegt an der Königstraße,
die von Böhmen über Glatz nach Breslau führte, und wurde
1287 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt wurde durch Herzog
Heinrich IV. von Breslau gegründet, etwa auf dem halben Weg zwischen
Frankenberg und Löwenstein und erhielt jeweils einen Namensteil
dieser beiden Orte, die mit der Gründung Frankensteins gleichzeitig
ihren Stadtstatus verloren. Frankenstein ist ein Musterbeispiel für
die auf freiem Feld erfolgte, nachträgliche und planmäßige
Gründung einer deutschrechtlichen Kolonistenstadt durch den Landesherrn.
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Von
1976 bis 1980 befand sich die Frankensteiner Heimatstube im Historischen
Rathaus von Wiedenbrück. Da die Räumlichkeiten jedoch
anderweitig beansprucht wurden, lagerte man die Bestände
im Archivkeller ein. Zusammen mit dem Heimatkreis Rosenberg/Westpreußen
gelang es im Jahr 1999, die Ostdeutsche Heimatstube im Kreishaus
Wiedenbrück zu eröffnen. Ein Jahr später präsentierte
der Heimatkreis Frankenstein darüber hinaus eine eigenständige
Heimatstube. Dort sind neben Archivalien und Büchern auch
Erinnerungsstücke, Haushaltsgegenstände, Fahnen, Textilien
aus Schlesien und ein Modell der Festung Silberberg zu sehen.
Der Heimatkreis Frankenstein möchte durch die Aufnahme von
Nachlässen und anderen Sammelgutes seine Ausstellung ständig
erweitern. Zur Heimatstube gehört ein Heimatkreisarchiv mit
einer Heimatortskartei und einer Bibliothek.
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Fahnenschleifen
verschiedener Vereine
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Weitere Informationen über Stadt
und Kreis Frankenstein:
http://www.frankenstein-schlesien.de
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