Heimatstube Kreis Leobschütz
beim Bischof-Nathan-Werk |
Auskunft und Anmeldung: |
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Wappen des Kreises Leobschütz O/S (Glubczyce) |
Leobschütz,
an der Grenze zwischen Mähren und Schlesien gelegen, erwuchs aus einem
älteren mährischen Siedlung und einer 1242 erstmals erwähnten,
von König Ottokar I. von Böhmen gegründeten Stadt. In der
frühen Neuzeit war das Leobschützer Gebiet mit dem Fürstentum
Jägerndorf verbunden. Die Stadt erlangte Bedeutung und Reichtum vor
allem durch ihr Textilgewerbe. 1945 wurde sie stark zerstört. Im Jahre 1961 entstand beim "Bischof-Nathan-Werk" in der Stadt Eschershausen (zwischen Holzminden und Alfeld) ein "Heimat-Archiv" als Sammelstelle für kulturelles Gut aus dem Land zwischen Zinna und Oppa. Gründer war Prälat Eduard Beigel; Grundlage bot die Patenschaft zwischen den Kreisen Holzminden und Leobschütz. In den letzten Jahrzehnten wuchs die Sammlung von Exponaten erheblich an. Sie wird inzwischen in sechs Räumen präsentiert. Hinzu kommen zwei Büchereiräume, die als Präsenzbibliothek dienen. Informationen bieten ein Video über die Ausstellungsräume und die Festschrift zum 40jährigen Bestehen der Patenschaft (Selbstverlag 1995). |
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